Neue Hausbewohner: Anna und Max

Anna Maringer kommt ursprünglich aus Wien (und Umgebung) und war das erste Mal im Sommer 2016 im JQ. Sie hat damals an der Systemischen Aufstellungsarbeit mit Guni Baxa und Baker Roshi teilgenommen. Sie war berührt von Roshis Vorträgen – und so begann der Gedanke in ihr zu gären, irgendwann mal längere Zeit im Johanneshof-Quellenweg zu praktizieren. Sie hat bisher mit Kunst, Körperbewusstsein und Tanz gearbeitet.

Max Ruf ist 23 Jahre alt und kommt aus Freiburg. Er ist gelernter Schlosser (tatsächlich aber ein Allround-Handwerker). Außerdem hat er sich als Programmierer selbständig gemacht und war als Sub-Unternehmer in zwei Start-ups tätig. Max ist seit vielen Jahren auf der Suche nach einem buddhistischen Praxisort. Er hat neun Monate in einem Theravada-Kloster gelebt und wurde zu Beginn des Jahres von einem koreanischen Meister zum Johanneshof-Quellenweg geschickt, da er sich zunehmend der Zen-Praxis zugewandt fühlte.

Anna und Max sind die ersten zwei Praktizierenden, die an unserem neuen Programm „Zen-Kloster auf Zeit“ teilnehmen. Beide sind auf unbefristete Zeit im JQ.

Im Folgenden ein persönlicher Text von Anna, in dem sie sich der Sangha vorstellen möchte:

„2012 begann ich meine Zen-Praxis bei Christoph Singer in Wien, nachdem eine Identität zu bröseln begonnen hatte, ich eine intensive Begegnung hatte und mir ein Buch des amerikanischen Lehrers Adyashanti in die Hände gefallen war, der meinen Weg und meine Praxis stark beeinflusst und mitgeprägt hat. Parallel dazu war ich stets interessiert, die Wahrnehmung über Wege der Körper- und Energiearbeit, Psychotherapie und Bewegungsimprovisation/Tanz zu erforschen. Als ich 2016 eine Familienaufstellung mit Guni Leila Baxa plante und ihr Angebot in Kombination mit Zen sah, öffnete sich mir der Weg zum Johanneshof. Berührt von der Gemeinschaft, den Menschen, dem Ort, der Natur, einer Liebe und der Tiefe und lebendigen Poesie der Begegnungen mit Baker Roshi ergab sich im Sommer 2018 schließlich ein erneuter Besuch. Nachdem berufliche und private Strukturen sich auf eine Weise verändert bzw. weggefallen sind, konnte ich, mit viel Unterstützung, dem lang und tief ersehnten Wunsch folgen, mich einer transformativen Praxis an einem geeigneten Ort hinzugeben. Ich bin sehr sehr dankbar für diese Möglichkeit und neugierig, was sich hier in Einklang mit der Gemeinschaft und der Praxis entfalten möchte.“

 



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