Feuerwehrübung im Johanneshof-Quellenweg

Da wir uns in den letzten zwei Jahren verstärkt um das Thema Feuersicherheit gekümmert haben, sind gute Kontakte mit der lokalen Feuerwehr entstanden. So ergab es sich, dass die diesjährige Feuerwehrübung der umliegenden Ortschaften im Johanneshof-Quellenweg stattfand. Bei dieser Übung wurde das Thema „Menschenrettung“ in den Vordergrund gestellt.

Für die Übung wurde angenommen, dass während der Mittagspause unser Heißwasserkocher im Johanneshof-Treppenraum (am Teebuffet) einen Elektrobrand verursacht, der sich aufgrund des alten, trockenen Holzes sehr schnell ausbreitet (was realistisch ist). Die Feuerwehr hat Nebelmaschinen im Treppenraum aufgestellt, um den Rauch zu simulieren. Um 14 Uhr wurden alle fünf Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr mit insgesamt 110 Helfern alamiert.

Wir TeilnehmerInnen der Praxisperiode und die Kinder der Jugendfeuerwehr spielten die Verletzten und Ohnmächtigen. Wir wurden von den Helfern über Fenster, Balkone und eine riesige Drehleiter aus dem Gebäude „gerettet“. Der Einsatz dauerte insgesamt 30 Minuten – und war für alle Beteiligten sehr eindrücklich, Die Übung wurde über Lautsprecher kommentiert und über 50 Personen aus der Nachbarschaft haben zugeschaut.

Aus dieser Übung sind zwei wichtige Erkenntnisse zu ziehen. Zum einen gibt es ein paar logistische Probleme im Johanneshof, die die Feuerwehr zu lösen hatte. Für den Ernstfall sind sie nun deutlich besser vorbereitet. Und zweitens haben wir unmittelbar miterlebt, wie ungemein wichtig eine gutes, campusweites Brandmeldesystem ist. Bei schwerem Rauch wird ein Mensch schon nach drei Atemzügen bewusstlos!

Es war ein aufregendes Ereignis, das am Ende durch Bilder wahrscheinlich besser beschrieben ist. Du kannst dir hier einige Impressionen von diesem Tag anschauen (auf der Seite muss man ein wenig runterscrollen): Zur Bildergalerie.



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