Neue Ideen für unser Jahresprogramm 2020

Die Ideen für die Entwicklung des Programms 2020 entspringen den Beobachtungen der HausbewohnerInnen über die letzten Jahre, vielen Gesprächen mit Sangha-Mitgliedern und den Vorschlägen aus dem Sangha-Visionstreffen. Die Umstrukturierung des Programms ist eine Antwort auf die Frage „Wie wollen wir unser Leben im JQ gestalten, um die bestmöglichen Bedingungen für die Sangha- und Hausbewohnerpraxis zu schaffen?“

Hier ein Überblick über die wichtigsten Veränderungen für 2020:

·      Wir werden das Jahr in sogenannte Modul-Blöcke unterteilen: Zum Beispiel werden wir uns in den Studien- und Praxiswochen auf themengeleitetes Studium und die Dharma-Praxis fokussieren. In den Seminarzeiten werden wir einem Zeitplan folgen, der speziell für die Anforderungen des Gästebetriebs optimiert sein wird (späteres Wecken; mehr Arbeitszeit, dafür kein Studium; Vorträge, die unsere Praxis im Gästebetrieb inspirieren und unterstützen, etc.). Und so weiter.

·      Wir werden einen Teil des Jahres über jeden Dienstagabend einen Vortrag mit anschließender Frage-Antwortrunde anbieten. Die Vorträge sollen thematisch aufeinander aufbauen und ein systematisches Studium und kontinuierlichen Praxisstrom fördern. Die Vorträge sollen öffentlich zugänglich und online verfügbar sein.

·      Wir haben Urlaubsblocks (JQ im Minimal-Modus, so dass viele HausbewohnerInnen gleichzeitig frei nehmen können) und Urlaubsstopps (Zeiten, in denen, bis auf Notfälle, kein/ HausbewohnerIn frei nehmen sollte) eingesetzt.

·      Die Gast-Veranstaltungen sollen dicht an dicht in dafür vorgesehenen Seminarzeiten (Seminarmodul) stattfinden.

·      Wir hoffen vor allem in den Seminarzeiten auf Sangha-HelferInnen. In diesen Zeiten könnt ihr umsonst kommen und den Gästebetrieb mit dem Hausteam zusammen unterhalten. Die Praxis der Gastfreundschaft ist ein wesentlicher Teil des buddhistischen Lebens. Dharma-Praxis wird auch in diesen Zeiten nicht zu kurz kommen!

·      Wir haben ein Sangha-Entwicklungsmodul eingeführt, in dem wir den Gästebetrieb minimieren werden. In dieser Zeit sollen Fortbildungen für HausbewohnerInnen stattfinden und es soll Zeit für Projektarbeit geben.

·      Es wird weiterhin, zwischen den jeweiligen Modulen, ganz normale Alltagswochen, die in keine bestimmte Kategorie hineinfallen. Auch während des Alltags freuen wir uns immer über Besuch!

·      Darüber hinaus wird natürlich die 90-tägige Praxisperiode von September bis Dezember stattfinden.

Danke an alle HausbewohnerInnen und all die vielen Stimmen, die an der Neu-Konzipierung des Programms mitgewirkt haben! Wir hoffen, dass diese Abläufe auch in deinem Sinne sind. Wenn du Anmerkungen dazu hast, gib uns gern Bescheid.



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