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Das Zen Lab nimmt Form an

von
Zen Lab Leipzig
„Irgendeine Form muss die Leerheit ja annehmen“
Nicole Baden Roshi

Wir freuen uns, Dir den ersten Zen Lab Newsletter präsentieren zu dürfen!

Ab sofort werden wir in regelmäßigen Abständen über Neuigkeiten unseres Projekts informieren: Über Veranstaltungen, Visionen und Entwicklungen. Unten findest Du Beschreibungen der kommenden Events von Linus, sowie einen Erfahrungsbericht von Natalie zum ersten Zen Lab Sommercamp im August dieses Jahres in Hötzum.

Unser Newsletter steht ganz unter dem Zeichen: „Das Zen Lab nimmt Form an.“ Die vergangenen Monate haben wir mit großem Eifer und Freude an unserem Raum und Projekt gearbeitet und gewerkelt. Wir haben die ersten Zen Tage und einen Online 7 Wochen-Kurs zur Einführung in die Zen-Praxis veranstaltet, wir etablierten ein Online Zendo und treffen uns seit Juni nun täglich zur Meditation. Außerdem fand eine „Küche für alle“ statt (siehe unten). Als Gruppe haben wir uns vergrößert und sind zusammengewachsen. Aus Leerheit sind die ersten Formen entstanden.

Wir sind aktuell darum bemüht, uns auch in Zukunft durch Mitgliedsbeiträge und Veranstaltungsspenden eigenständig tragen zu können. Die derzeitige Situation trifft natürlich auch uns. Wir freuen uns daher sehr, wenn Du uns einmalig oder auch gern regelmäßig mit einem kleinen Betrag unterstützen möchtet. Details zur Unterstützung findest Du unten.

Trotz der Einschränkungen sehen wir zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns auf die kommenden (Praxis-) Wochen und Monate.

Mehr Neuigkeiten erhältst Du bald. Herzliche Grüße,
Dein Zen Lab - Team

Rückblick

Meditation beim Sound des Presslufthammers

Monate lang war das Kultivieren der Stille im Zen Lab eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Auf der Bussestraße, in der sich unser Zendo befindet, befand sich eine große Baustelle und dementsprechend wurden morgendliche Meditationen nicht selten von sanften Vibrationen der startenden Bagger, Presslufthammer und Baustellenradios begleitet.

Unserer „invitation to stillness“ wollten die Bagger und Presslufthammer nicht so recht folgen. Eine durchaus besondere Übung für den Geist, wie wir feststellen durften. Seit einem knappen Monat ist die Straße nun wieder verdeckt, erstrahlt in neuem Glanz und nichts als sanfte Ruhe begleitet die Morgenmeditationen. Neben der Stille kehrt nun auch die Ruhe zurück ins Zen Lab.

Küche für Alle!

Im Leipziger Osten, in dem sich auch unser Zendo befindet, sind „KüFa's“ feste Kiez-Größen. Viele Restaurants und Veranstaltungsorte bereiten hin und wieder im Rahmen einer „Küche für Alle“ allerlei Schmackhaftes, das auf Solibasis an alle Hungrigen (Geister ;) ) ausgegeben wird. Am 17.10. gab es auch im Zen Lab eine erste „KüFa“. So leistet das Zen Lab einen Beitrag zur Kiez-Kultur, neue Menschen kommen mit unserem Projekt in Kontakt. Nebenbei füllen wir hungrige Mägen, sowie im Optimalfall auch unsere Spendenkasse.

Dieses Mal machten sich Paul, Benny, Pauline und Ruben ans Werk und zauberten Caldo Verde mit frisch gebackenem Brot. Innerhalb kürzester Zeit war das Essen vergriffen – doch es wird mit Sicherheit nicht die letzte KüFa bleiben! Die nächste ist für den 7. November angedacht. Schaut vorbei – und bringt Hunger mit!

Zen Sommercamp

Ein Rückblick von Natalie

Welche Visionen haben wir für unser Zen Lab? Wie begreifen wir unser Projekt? Was soll in Zukunft alles im Zen Lab stattfinden? Und wie können wir uns dauerhaft finanzieren?

Bei all den alltäglichen Planungen und täglichen Meditationen blieben diese großen Visionen und Fragen unseres Projekts lange ein wenig auf der Strecke. Um uns mit ihnen auseinanderzusetzen kam es zur Idee des „Zen Lab Sommer Camps“. Fünf Tage, an denen wir zusammen meditieren, unsere Freundschaft und den Austausch pflegen und Visionen schmieden. In Hötzum bei Braunschweig traf sich daher die Organisationsgruppe des Zen Labs von 13 Menschen (mittlerweile 18).Wir begannen jeden Morgen um 6:00 Uhr mit straffen drei Perioden Zazen, gefolgt von einem (meistens) stillen Frühstück während die ersten Sonnenstrahlen es Tages aufkamen. Dann stiegen wir in unsere jeweiligen Planungen ein. Ein besonderes Highlight des Camps war für Alle ein Vortrag von Martin, der vier Jahre lang beim Lakota-Stamm in Nordamerika lebte. Mit Spannung lauschten wir seinen Erklärungen zu den Weltsichten des Lakota-Stamms, seinen Zeremonien und Schwitzhütten.




Am gemeinsamen Kochen, Essen und Pausen wurde jedoch bei all der Planung natürlich nicht gespart. Das Sommercamp hat viele neue Impulse gesetzt, unsere Beziehungen vertieft und das Fundament für die Weiterentwicklung unseres Projekts gelegt.

Unterstützung des Zen Labs

Wenn Du das Zen Lab einmalig oder monatlich finanziell unterstützen möchtest, kannst Du Deine Zahlung auf untenstehendes Konto überweisen. Als Zen Lab sind wir unabhängig, stehen aber dem Zen Buddhistischen Studienzentrum Schwarzwald (Johanneshof) nahe. Unsere Zahlungen laufen daher aktuell noch direkt über das für uns eingerichtete Konto.

Spendenkonto

Buddhistisches Studienzentrum

IBAN: DE07 6849 0000 0030 2144 47

Verwendungszweck: Zen Lab Spende

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