Fünf klassische Hindernisse der Meditation

March 12, 2021
March 26, 2021
ZBZS, ZEN, 5 klassische Hindernisse der Meditation, Keizan Plempe Sensei

Die Reihe ist auf drei Vorträge angelegt, jeweils Freitagabend. Die Vorträge sind jedoch in sich geschlossen und können einzeln gehört werden. Sie werden ca. 45 Minuten dauern. Danach gibt es ca. 15 Minuten die Möglichkeit, Verständnisfragen zu stellen. An den folgenden drei Dienstagabenden finden Austauschrunden von jeweils ca. 45 Minuten statt. Hier können Erfahrungen geteilt, problematische Punkte diskutiert und offene Fragen besprochen werden.

Weitere Infos zu diesem Kurs

In der Kursumgebung in Dharma-Sangha-Portal findest Du:

1.   Eine Übersicht über die Themen der einzelnen Vorträge

2.   Eine Literaturliste

3.   Listen zur Struktur des Satipatthanasuttas und wichtiger Lehrinhalte

Am Ende eines Vortragsabends bekommst Du Übungsimpulse, die Thema des nachfolgenden Austauschs werden können.

Im Sutta werden vier Bereiche unterschieden, auf die Achtsamkeit zu lenken ist:

1.   Körper

2.   Gefühle

3.   Geisteszustände

4.   Dhammas

Die ersten drei wurden in der Reihe „Lebendig, Klar, Achtsam“ behandelt. Die vierte umfasst Hinsichten auf Faktoren, deren bemerken, transformieren oder erzeugen förderlich für Erwachen sind.  Der Begriff für diese Hinsichten ist „Dhamma anupassana“. „Dhamma“ (Sanskrit: Dharma) ist hier nicht im Sinne von Gesetz, Wahrheit verwendet, sondern in seiner Bedeutung als erfahren konstituierender Faktor. „Anu“ bedeutet „erneut, erneuern, wieder tun“. „Passana“ bedeutet „sehen“. Es geht hier also um ein wiederholtes, einzuübendes Betrachten der „Bausteine“ des Geistes. In den kommenden drei Vorträgen wird der Umgang mit den fünf klassischen Hindernissen betrachtet. Thema einer folgenden Reihe werden die sieben Faktoren von Erwachen sein.

Die fünf klassischen Hindernisse von Erwachen sind:

1.   Begehren

2.   Ablehnen

3.   Mattheit

4.   Rastlosigkeit

5.   Zweifel

Sie gelten besonders als Hindernisse für die Meditation. Aus der Vielfalt möglicher Beeinträchtigungen schälten sich diese fünf als häufig wiederkehrende Grundmuster heraus. Der Umgang mit ihnen umfasst erkennen ihrer An- und Abwesenheit, der Bedingungen, die zu ihrem Entstehen führen, Kenntnis und Anwendung der Maßnahmen, die zu ihrer Auflösung führen und zur Vermeidung ihres Wieder-Entstehens.

Vortrag Freitags

18:15 Uhr - Zazen

18:30 Uhr - Vortrag 

19:15 Uhr - Verständnisfragen

19:30 Uhr - Ende

Austausch Dienstags

18:15 Uhr - Zazen

18:30 Uhr - Austausch

19:15 Uhr - Ende

Keizan Dieter Plempe Sensei

Porträt Keizan Dieter Plempe Sensei Zen

Keizan Dieter Plempe Sensei ist Schüler von Baker Roshi und praktiziert Zen seit 1991. Nach dem Studium der Sinologie und Japanologie lebte er von 1998 bis 2010 und wieder seit 2014 am Johanneshof. Zwischen 2000 und 2003 besuchte er 3 Praxisperioden im Crestone Mountain Zen Center. 2020 hat er seine Ausbildung in Kum Nye (tibetisches Heilyoga) beendet.

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    Austausch im Plenum

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