Sangha in the West
Excerpt from a text by Zentatsu Baker Roshi

When we say Buddhism, what are we talking about? And traditionally, really what is a Zen Buddhist Sangha?

These are complex questions, since Zen practice is conceived to be individually realizational and societally transformative.

Adept, lineage, and realizational Buddhism is understood to consist of three equal, transmittable, realizable ‘treasures’: Buddha, Dharma, and Sangha. They go together. Lineage Zen is all three. A human being is conceived of and defined as living within the transformative and transmittable potential of enlightenment (Buddha); the real possibility of being free from mental suffering (Dharma); the beneficent practice of intrapersonal, resonant beingness (Sangha); and the living as closely as possible to ‚how things actually exist’, which is to actualize our inseparable relationship to others and to phenomenality.

The highest teaching of Mahayana Buddhism is the ‘Six Paramitas’, which are practices of how to live realizationally with others. Ango – the 90-Day Practice Period – is articulated specifically to create an embodiable, resonant-beingness that can become an ongoing aspect of all our relationships. In ‘Lineage Zen’ Sangha is defined as ‘Precept-Blood-Lineage’. This demanding phrase means that the realizable ‘Preceptual Views and Practices’ are experientially embodied as a ‘Multi-Generational-Being’.

Living as closely as possible to ‘how things actually exist’ is called Wisdom (Prajna: evidential-discriminative-knowing) and is the experiential condition of enlightenment, the bases of freedom from mental suffering, and the fundamental source of compassion.

Will it be possible for us in this generation in the West to actualize these Sangha teachings and potentialities?

Wenn wir Buddhismus sagen, worüber sprechen wir dann? Und was ist eine Zen Buddhistische Sangha von der Tradition her gesehen? Das sind komplexe Fragen, da Zen Praxis angelegt ist, individuell verwirklichend und gesellschaftlich transformierend zu sein.

Dem Verständnis eines Adepten-, Lehrlinien- und Verwirklichungs-Buddhismus nach besteht dieser aus drei gleichwerten, übertragbaren, verwirklichbaren „Schätzen“: Buddha, Dharma und Sangha. Sie gehören zusammen. Lehrlinien-Zen beinhaltet alle drei. Ein menschliches Wesen wird als innerhalb des transformierenden und übertragbaren Potential der Erleuchtung lebend gesehen und definiert (Buddha); die reale Möglichkeit von mentalem Leiden frei zu sein (Dharma); die wohltätige Praxis intrapersönlichen, in Resonanz stehenden Seins (Sangha); und so nah wie möglich an dem zu leben, „wie die Dinge tatsächlich sind“, was bedeutet, unsere untrennbare Beziehung zu anderen und der Phänomenalität zu vergegenwärtigen.

Die höchste Belehrung des Mahayana Buddhismus sind die „Sechs Paramitas“, das sind Übungen eines verwirklichenden Lebens mit anderen. Ango – die 90-Tage Praxisperiode – ist auf besondere Weise gestaltet um ein verkörperbares, in Resonanz-Sein zu schaffen, das ein sich fortsetzender Aspekt aller unserer Beziehungen sein kann. Im „Lehrlinien Zen“ ist die Sangha als „Gelöbnis-Blut-Lehrlinie“ definiert. Dieser anspruchsvolle Ausdruck bedeutet, dass die verwirklichbaren „Gelöbnis- Sichtweisen und Übungen“ als ein „Multi-Generations-Sein“ erfahrungsmäßig verwirklicht und verkörpert werden.

So nah wie möglich an den „Dingen wie sie tatsächlich sind“ zu leben, nennen wir Weisheit (Prajna: Sich-zeigendes-unterscheidendes-Wissen) (evidential-discriminative-knowing). Das ist die erfahrbare Bedingung der Erleuchtung, die Basis der Freiheit von geistigem Leiden, und die grundlegende Quelle
des Mitgefühls.

Wird es für uns in dieser Generation im Westen möglich sein, diese Sangha Belehrungen und Potentialitäten zu verwirklichen?

Übersetzung von Erich und Christine Grießler

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